Mittwoch, 9. Februar 2011

fast follkommene Fragmente

31.
Was will ich denn?
Was kann ich wollen?
Baumwolle?
Oder doch lieber Shetland?



32.
Halogen erleuchtet auch
die Halluzinationen
Hallohallo! ruft die Dame
an der Haltestelle
doch der Bus fährt weiter



33.
Maus kann vielerlei bedeuten
diese kleinen Biester
Seltsames Gerät für das man
ein flaches Plastikpolster braucht





34.
Gute Nacht kleiner Bär
Möge die Nacht dir leicht sein
Überhaupt die Nacht
Man fragt sich was man in diesen Stunden tun soll

Montag, 7. Februar 2011

Lebensgefühle

Manchmal fühle ich es kommen,
aber leider kommt’s dann nicht.
Wie bei manchen wirklich Frommen
niemals kommt das Strafgericht.

Manchmal fühl ich’s in mir drinnen,
wohlig warm und wunderbar.
Und schon bin ich ganz von Sinnen,
sing Gesänge, sonderbar.

Was auch immer ich dann fühle,
große Hitze, edle Kühle,
fühle ich für mich allein.

In des Alltags dumpfer Mühle,
in der Menschen Stressgewühle,
sag ich mir: Das muss so sein.

Sonntag, 6. Februar 2011

Das Leben ist so nett 13

Gerne wüsste ich genauer,
ob das Leben sich noch lohnt.
Wird man dümmer oder schlauer,
wenn man nur zur Miete wohnt?

Gerne würde ich auch wissen,
ob man beim Sex im Freien friert,
oder ob beim Dauerpissen
man auch das Gesicht verliert.

Gerne wüsste ich auch gleich,
ob man arm wird oder reich,
wenn man in Scheiße investiert,

ob's was bringt,
wenn man singt
oder an die Mauer stiert.

Samstag, 5. Februar 2011

fast follkommene Fragmente

25.
Tanzen nach Vivaldi
vielleicht Bob Dylan den Stones
egal Den Körper tanzen lassen
auch im hohen Alter



26.
Der Kater hockt neben mir
mit hungrigem Blick
ich kraule ihm das Fell
er ist damit zufrieden



27.
Die Versuchung lauert überall
Pralinen vielleicht
die Brüste junger Mädchen
oder eine Lakritzschnecke



28.
Die Sonne bringt es an den Tag
Früher vielleicht
Heute verbirgt sie sich
und alles andere hinter schmutzigen Wolken




29.
Die Schatten lieben
auch wenn sie dich bedrängen
im gleißenden Sonnenlicht bieten sie Schutz



30.
Ich glaube an nichts
höchstens an die Heilsarmee
höhere Wesen mit Schmackes
und an die Macht der Hundekuchen

Donnerstag, 3. Februar 2011

Achtung

Beachten Sie bitte den letzten Post!

Achtung Achtung

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Mittwoch, 2. Februar 2011

fast follkommene Fragmente

20.
Die Vielfalt der Menschen
manche angenehm andere nicht zum Aushalten
was wohl auf Gegenseitigkeit beruht


21.
Laß ab davon
laß es sein
laß es laufen und
fang es wieder ein



22.
Aus dem Fenster blicken grüne Kälte kaltes Grün
Der Sommer läßt auf sich warten
wie so manches
Das Glück die Gelassenheit das Geld der Gewinn
Ich habe Zeit


23.
Ein Schuhkarton voller Gedichte
von Rimbaud oder wem auch immer
Wenn man nur die Krallen spürt



24.
Dem Burgunder trauen
dem weißen grauen roten
oder doch besser Riesling
Aber nur lachenden Auges