Zünd doch mal ein Feuer an,
lass die Flammen lodern!
Glaub nicht an den Weihnachtsmann!
Sein Schicksal ist es zu vermodern.
Verbrenne alles, was von ihm blieb!
Dann haben dich alle wieder lieb...
Freitag, 7. Oktober 2011
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Ramsenthalers rätselhafte Ratschläge
Wenn dich die Welt ganz bös bedrängt,
wenn sich alles scharf verengt,
warte nur bis Ende März,
öffne dann ganz weit dein Herz,
zähle schnell von eins bis drei...
und schon ist der Spuk vorbei.
wenn sich alles scharf verengt,
warte nur bis Ende März,
öffne dann ganz weit dein Herz,
zähle schnell von eins bis drei...
und schon ist der Spuk vorbei.
Sonntag, 2. Oktober 2011
Ramsenthalers rätselhafte Ratschläge
Wenn du mal nicht weiter weißt,
wenn dein Gehirn total vergreist,
dann wandere solang es geht,
bis sich alles um dich dreht...
Dann (und dafür darfst du danken)
sind wieder locker die Gedanken.
wenn dein Gehirn total vergreist,
dann wandere solang es geht,
bis sich alles um dich dreht...
Dann (und dafür darfst du danken)
sind wieder locker die Gedanken.
Samstag, 1. Oktober 2011
Ramsenthalers rätselhafte Ratschläge
Erwarte nicht zu viel!
Es gibt im Grund kein Ziel.
Wohin auch immer du dich wendest,
wo du am Ende endest:
Das steht in den Sternen.
Doch eines musst du lernen:
Hab immer frohen Mut!
Dann wird alles gut...
Es gibt im Grund kein Ziel.
Wohin auch immer du dich wendest,
wo du am Ende endest:
Das steht in den Sternen.
Doch eines musst du lernen:
Hab immer frohen Mut!
Dann wird alles gut...
Freitag, 30. September 2011
Ramsenthalers rätselhafte Ratschläge
Nimm dich selber an die Hand,
führ dich ins gelobte Land.
Mach dir üppige Geschenke!
Hast du nix, dann denke
dir doch einfach etwas aus...
Früh genug ist alles aus.
führ dich ins gelobte Land.
Mach dir üppige Geschenke!
Hast du nix, dann denke
dir doch einfach etwas aus...
Früh genug ist alles aus.
Mittwoch, 28. September 2011
Aus den geheimen Notizheften des Herrn Ramsenthaler
Seltsam...
An Bahnhöfen, besonders an Flughäfen kann man viele seltsame... Menschen beobachten: ein Japaner mit tief sitzender Lesebrille an der Kaffeebar; ein Ehepaar, das voller Konzentration Sudoka-Rätsel löst; ein Liebespaar, das sich die ganze Zeit über schweigend in die Augen blickt; eine nicht mehr ganz junge Frau, auf deren T-Shirt zu lesen ist „Now or never“.
Einsamkeit macht seltsam...
Alkohol macht seltsam...
Wer weiß, dass er gut ist, und zugleich feststellen muss, dass kein anderer dies so sieht, wer also wenig oder gar keine Anerkennung bekommt, wird seltsam..., leidet an Verfolgungswahn und anderen Phobien.
Skurrilität kann aus dem Negativen entstehen. Aus Sozialangst zum Beispiel. Wer Angst davor hat, unter Menschen zu gehen, wird seltsam... Wer aber sagt: Ich will mit diesen Arschlöchern nichts zu tun haben! Ich verhalte mich auffällig, um mich von ihnen zu unterscheiden. Der hat einen positiven Ausgangspunkt für seine Skurrilität. Und außerdem noch einen Bezug zur Gesellschaft, denn er will ja als seltsamer... Kauz wahrgenommen werden.
Ein Mensch, der niemals angekommen ist, wird mit der Zeit seltsam...
Seltsame... Menschen sind verdächtig. Man mag sie nicht. Wenn sie allzu sehr auffallen, wird versucht, sie aus dem Verkehr zu ziehen. Wenn sie sich als Künstler, Clown usw. tarnen, haben sie größere Chancen, nicht behelligt zu werden. Wenn aber der Erfolg ausbleibt, werden auch sie ruhig gestellt.
Die Zahl der Psychologen und Psychiater wird immer größer, ebenso die diesbezüglichen Kliniken. Es gibt halt immer mehr Menschen, die als seltsam... betrachtet werden und die man so nicht gebrauchen kann.
Jeder Mensch entwickelt im Lauf seines Lebens Eigenheiten, die von den Anderen als seltsam... erachtet werden. Wenn einer dem Andern schaden will, muss er nur diese Eigenheiten als Vorstufen des Wahnsinns bezeichnen.
An Bahnhöfen, besonders an Flughäfen kann man viele seltsame... Menschen beobachten: ein Japaner mit tief sitzender Lesebrille an der Kaffeebar; ein Ehepaar, das voller Konzentration Sudoka-Rätsel löst; ein Liebespaar, das sich die ganze Zeit über schweigend in die Augen blickt; eine nicht mehr ganz junge Frau, auf deren T-Shirt zu lesen ist „Now or never“.
Einsamkeit macht seltsam...
Alkohol macht seltsam...
Wer weiß, dass er gut ist, und zugleich feststellen muss, dass kein anderer dies so sieht, wer also wenig oder gar keine Anerkennung bekommt, wird seltsam..., leidet an Verfolgungswahn und anderen Phobien.
Skurrilität kann aus dem Negativen entstehen. Aus Sozialangst zum Beispiel. Wer Angst davor hat, unter Menschen zu gehen, wird seltsam... Wer aber sagt: Ich will mit diesen Arschlöchern nichts zu tun haben! Ich verhalte mich auffällig, um mich von ihnen zu unterscheiden. Der hat einen positiven Ausgangspunkt für seine Skurrilität. Und außerdem noch einen Bezug zur Gesellschaft, denn er will ja als seltsamer... Kauz wahrgenommen werden.
Ein Mensch, der niemals angekommen ist, wird mit der Zeit seltsam...
Seltsame... Menschen sind verdächtig. Man mag sie nicht. Wenn sie allzu sehr auffallen, wird versucht, sie aus dem Verkehr zu ziehen. Wenn sie sich als Künstler, Clown usw. tarnen, haben sie größere Chancen, nicht behelligt zu werden. Wenn aber der Erfolg ausbleibt, werden auch sie ruhig gestellt.
Die Zahl der Psychologen und Psychiater wird immer größer, ebenso die diesbezüglichen Kliniken. Es gibt halt immer mehr Menschen, die als seltsam... betrachtet werden und die man so nicht gebrauchen kann.
Jeder Mensch entwickelt im Lauf seines Lebens Eigenheiten, die von den Anderen als seltsam... erachtet werden. Wenn einer dem Andern schaden will, muss er nur diese Eigenheiten als Vorstufen des Wahnsinns bezeichnen.
Samstag, 24. September 2011
Aus den geheimen Notizheften des Herrn Ramsenthaler
Wer gezwungen ist auf dem Flohmarkt (oder als Trödler) seinen Lebensunterhalt zu verdienen, wird nach und nach höchst seltsam...
Man muss ein System entwickeln, um den Alltag zu meistern. Wer das nicht auf die Reihe bringt, wird seltsam... mit der Zeit.
„Seltsam im Nebel zu wandern...“ Wer allzu oft allein im Nebel wandert, macht sich verdächtig.
Leider gibt es auch den bösartigen Kauz, den Menschenhasser. Unsere Gesellschaft, in der Kränkungen zum Alltag gehören, ist ein guter Nährboden dafür.
Noch seltsamer... wirken jene Menschen, die ihre merkwürdig absonderliche Art mit Würde oder gar Stolz zur Schau tragen.
Ein seltsames... Gebaren ist auch ein guter Schutz vor allzu viel Belästigung durch andere Menschen, die einen nur zur Arbeit oder zu sonstigen sinnvollen Beschäftigungen anhalten wollen.
Menschen, die von Kindheit an daran gewohnt sind, ihr Leben selbst zu bestimmen, werden selten seltsam... Gefährdet sind die anderen, die sich leiten lassen. Für sie ist ein absonderliches Verhalten oft die einzige Form von Freiheit.
Ein seltsamer... Kauz – eigentlich ein schönes Bild, durchaus positiv. Denn der Kauz gehört zur Familie der Eulen und die Eule ist der Vogel der Weisheit. Doch der Weise ist für die meisten Menschen eben ein seltsamer... Kauz.
Es ist durchaus möglich, dass bereits ein Kind beschließt, anders zu sein, seltsam..., sonderbar. Zum Beispiel wenn es weder bei den Eltern noch in der Schule Anerkennung, nicht mal Beachtung findet. Aber auch, wenn es feststellt, dass es gerade durch absonderliches Verhalten beachtet wird.
Wer den seltsamen Kauz spielt, um Aufmerksamkeit zu bekommen, läuft Gefahr, wirklich wunderlich zu werden.
Wenn die sozialen Kontakte fehlen, darf man sich nicht wundern, wenn einer seltsam... wird (et vice versa).
Wir sollten uns davor hüten, über die Absonderlichkeiten unserer Mitmenschen zu spotten, denn wir sind selber seltsam... genug.
Die Alten erscheinen den Jungen seltsam und umgekehrt.
An apple a day keeps the doctor away – und man wird zum wunderlichen Naturapostel.
Man muss ein System entwickeln, um den Alltag zu meistern. Wer das nicht auf die Reihe bringt, wird seltsam... mit der Zeit.
„Seltsam im Nebel zu wandern...“ Wer allzu oft allein im Nebel wandert, macht sich verdächtig.
Leider gibt es auch den bösartigen Kauz, den Menschenhasser. Unsere Gesellschaft, in der Kränkungen zum Alltag gehören, ist ein guter Nährboden dafür.
Noch seltsamer... wirken jene Menschen, die ihre merkwürdig absonderliche Art mit Würde oder gar Stolz zur Schau tragen.
Ein seltsames... Gebaren ist auch ein guter Schutz vor allzu viel Belästigung durch andere Menschen, die einen nur zur Arbeit oder zu sonstigen sinnvollen Beschäftigungen anhalten wollen.
Menschen, die von Kindheit an daran gewohnt sind, ihr Leben selbst zu bestimmen, werden selten seltsam... Gefährdet sind die anderen, die sich leiten lassen. Für sie ist ein absonderliches Verhalten oft die einzige Form von Freiheit.
Ein seltsamer... Kauz – eigentlich ein schönes Bild, durchaus positiv. Denn der Kauz gehört zur Familie der Eulen und die Eule ist der Vogel der Weisheit. Doch der Weise ist für die meisten Menschen eben ein seltsamer... Kauz.
Es ist durchaus möglich, dass bereits ein Kind beschließt, anders zu sein, seltsam..., sonderbar. Zum Beispiel wenn es weder bei den Eltern noch in der Schule Anerkennung, nicht mal Beachtung findet. Aber auch, wenn es feststellt, dass es gerade durch absonderliches Verhalten beachtet wird.
Wer den seltsamen Kauz spielt, um Aufmerksamkeit zu bekommen, läuft Gefahr, wirklich wunderlich zu werden.
Wenn die sozialen Kontakte fehlen, darf man sich nicht wundern, wenn einer seltsam... wird (et vice versa).
Wir sollten uns davor hüten, über die Absonderlichkeiten unserer Mitmenschen zu spotten, denn wir sind selber seltsam... genug.
Die Alten erscheinen den Jungen seltsam und umgekehrt.
An apple a day keeps the doctor away – und man wird zum wunderlichen Naturapostel.
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