Donnerstag, 16. Februar 2012

Zum Beginn der tollen Tage

SCHWEIN AM RHEIN

Einmal am Rhein
und dann am Rhein
ein Schwein zu sein.

Einmal am Rhein
und dann mit einem Schwein
beim Wein

Einmal am Rhein
dann gibts vom Schwein
das Schweinebein

Der Wein fließt rein
ganz von allein

Das Schwein mit Bein
wird bei dir sein

Komm ich lade dich ein:
sei Schwein am Rhein

Dienstag, 14. Februar 2012

Kulinärrische Verse

Gute Geister für den Winter

Vorzüglich schmeckt der Himbeergeist,
fährt feurig durch die Adern,
und wer zuvor was Feines speist,
kann wirklich nicht mehr hadern

Auch Zwetschgenwasser mundet sehr
und wärmt die kalten Glieder,
gern labt sich dran der Pensionär
und singt dann frohe Lieder.

Gewiss, die Abstinenzler drohn
und schreien nach Verboten,
sie kriegen dafür Gottes Lohn,
von mir doch schlechte Noten.

Ich liebe diese Geister
und kommt ein allzu dreister
Gegner von jedem Alkohol,
trink ich ein Gläschen auf sein Wohl.

Sonntag, 12. Februar 2012

Ramsenthalers rätselhafte Ratschläge

Ist dir alles nur noch kalt,
fühlst du dich entsetzlich alt,
wie ein dummer dicker Depp,
wie der letzte Wurzelsepp...
Tja, dann kannst du gar nix machen,
kannst nur noch lachen, lachen, lachen...

Freitag, 10. Februar 2012

Ramsenthalers rätselhafte Ratschläge

Spielt das Wetter mal verrückt,
ist die Welt mit Wahn bestückt:
Ruf nicht nach den Therapeuten,
ruf auch nicht nach andren Leuten!
Sage nur: Das kann nicht sein!
Schon ist alles gut und fein.

Montag, 6. Februar 2012

Lachbrand im Brachland

Vor langer Zeit im Brachland
gab's einen großen Lachbrand.
Das Lachen brannte alles nieder:
die Pflanzen all, sogar den Flieder

und mit ihm alle Dichter
verbrannten loh und lichter.
Die Schriften aller Philosophen
verbrannten wie in einem Ofen.

Der Lachbrand tobte überall,
bis letztlich dann mit großen Knall
das Brachland sich erbrechen musste
und so am End mit einem Mal

dem Lachbrand ziemlich radikal
nahm alle Lebensluste.
Das Lachen brennt heut nimmer:
nur Brachland herrschet und Gewimmer.

Freitag, 3. Februar 2012

Ramsenthalers rätselhafte Ratschläge

Sei nicht stets ein Trauerkloß,
höchstens ab und zu.
Sei lieber mal ein Gernegroß!
Vor allem: Sei nur du!
Sei so, wie du wirklich bist!
Alles andre ist doch Mist.

Samstag, 28. Januar 2012

Das Leben ist so nett

Schmutz

Politiker? Die sind korrupt,
die Priester sind verdorben,
die Harmonien sind kaputt.
Der gute Mensch? Der ist schon längst gestorben.

Das Wetter spielt nur noch verrückt,
die Straßen sind marode,
die Hunde gucken ganz verzückt,
das Morden kommt in Mode.

Schimpft nicht, so ist nun mal das Leben:
Voller Schmutz und Schmiererei!
Wer könnte uns ein andres geben?
Kein Gott und keine Polizei.

Es nutzt nichts mehr, jetzt noch zu beten,
denn schon erschallen die Trompeten.