Mittwoch, 29. Oktober 2014

Aus Ramsenthalers Kindheit


Zum Abendessen gab es meist Brot mit Wurst oder Käse und schwarzen Tee; manchmal Heringe oder Quark mit Pellkartoffeln. Manchmal gab es nur Schustertunke zu den Kartoffeln, eine dunkle Mehlsoße mit Speck und Zwiebeln.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Aus Ramsenthalers KIndheit


Natürlich wollte ich Räuberhauptmann werden, doch das war nur an Fastnacht möglich. 

Dienstag, 21. Oktober 2014

Aus Ramsenthalers Notizheften

ERINNERUNGSFETZEN


Die bettelnden Kinder in Dakar.

Das Weinfest in Schweppenhausen, bei dem Heinrich unter den Wintermantel völlig nackt war.

Château Nohant.

Die heißen Tage in New York.

Der Joint, nachts am Strand auf Texel.

Die Wahnsinnigen in den Gedichten von Rilke.

Der alte Engländer beim Kongress in Windsor (Canada).

Das Porträt von Saint-Pol-Roux auf einer Postkarte.

Take five von Dave Brubeck.

Der rosa Mantel aus dem Second-Hand-Laden in Wiesbaden.

Das Tagebuch von Jules Renard.

Die Zofen von Genet, gespielt von Living Theatre in Berlin.

H. C. Artmanns phantastische Träume.

Montag, 6. Oktober 2014

Ramsenthalers rätselhafte Ratschläge


Stößt du nur auf Desinteresse,
hau nicht gleich jedem in die Fresse!
Sag dir nur: So sind sie halt:
abgestumpft, blöde und kalt...

Samstag, 4. Oktober 2014

Aus Ramsenthalers Kindheit

Die ersten Bücher nur zum Durchblättern und Bilderschauen: eine alte Schulbibel, Märchenbücher, ein gebundener Jahrgang der Saarbrücker Kinderpost, Sammelbände mit Bildern aus Haferflockenpackungen. 

Mittwoch, 24. September 2014

Aus Ramsenthalers Kindheit

Dicke Milch mit Zucker und Zimt sollte an heißen Tagen gegen die Hitze helfen. Die nicht entrahmte Milch wurde einfach für ein paar Tage zum Dickwerden in die Speisekammer gestellt. Das schmeckte mir nicht sonderlich, ich aß nur die gezuckerte obere Schicht.

Sonntag, 21. September 2014

Ramsenthalers Randgestalten















Die Vier die meckern Tag und Nacht,
es gab noch keinen, der es ihnen recht gemacht.
Lass dich mit ihnen niemals ein,
es könnte dein Verderben sein...