Wenn es heut nicht regnet
und dir Herr Schultz begegnet,
dann rat ich dir: Genieße das!
Wie schnell vorbei ist doch der Spaß...
Freitag, 18. November 2016
Donnerstag, 17. November 2016
Aus Ramsenthalers Notizheften
Wenn du mit einer Fahne in der Hand ins
eigene Unglück rennst, denke dran, dass dieser Ausweg nicht der einzige ist.
Das Quadratische dieses Vorgangs ist
repräsentativ produktiv.
Entleere deinen Kopf, leg dein Gesicht auf
weißes Papier, vielleicht bleiben Spuren zurück von deinem so exzentrischen und
so stinknormalen Denken, falls es überhaupt verdient, so genannt zu werden.
Kläglichkeiten eines durchwachten Tages und
in der Nacht der blöde Schlaf und keines bringt uns fort von hier.
Ich sehne mich nach einem leeren Raum, wo
nichts ist, höchstens ein Stuhl, auf dem ich sitzen und auf die kahlen Wände
starren will.
Hinter Scheiben Dunkel nur, doch sie sind
Spiegel eines Innenlebens.
Mittwoch, 16. November 2016
Hinweis
Das hier ist immer noch der Ramsenthaler, auch wenn der Computer oder die Außerirdischen oder wer auch immer ein Rampenthaler daraus macht!
Dienstag, 15. November 2016
Ramsenthalers rätselhafte Ratschläge
Nimm nicht stets den Mund so voll!
Gebärde dich nicht wild und toll!
Sei ein braves Menschenstück!
Dann findest du sehr bald dein Glück...
Gebärde dich nicht wild und toll!
Sei ein braves Menschenstück!
Dann findest du sehr bald dein Glück...
Samstag, 12. November 2016
Aus Rampenthalers Notizheften
Das Existenzielle vergessen. Nur noch existieren.
Ist das das Leben?
Wer schreibt, der bleibt, sagte Opa beim Kartenspielen.
Hast du schon mal? Nein, noch nie. Willst
du einmal? Nun ja, vielleicht.
Fragt mich was. Ich weiß es nicht. Und
fragt mich noch mal was. Ich weiß es nicht. Und trotzdem: Ihr seid dümmer als
ich. Ganz einfach, weil ihr nicht zu fragen wisst. Euch fehlt das Problembewusstsein.
Frage nicht. Zieh dein Gesicht nicht in
Falten. Warte, bis du den Weg erkennst, der dich nachhause führt.
Das schon Vorhandene verfeinern wir beim
Kochen. Dabei kann man aus einer hundsgemeinen Dose was Leckeres auf den Tisch
bringen.
Natürlich darf man das nicht so sehen. Wenn
es auch schwerfallen dürfte, es anders zu sehen.
Ich dachte, es wäre gut. Aber es ist doch
nicht gut.
Montag, 7. November 2016
Aus Ramsenthalers Notizheften
Das sind so kleine Geschichten, die man
sich am Rand notiert. Sie ergeben keinen Sinn, man kann nicht einmal sagen,
dass sie einem das Leben erleichtern. Aber – es tut mir Leid, dies sagen zu
müssen – man sich ihrer nicht erwehren.
Jeder Arsch ist schizophren.
In Wälder, wo das Unheil lauert, in Häuser,
wo der Unhold kauert, gehst du wohl besser gar nicht hin.
Wo du auch Lichter siehst, wenn du von
Festen ausgehöhlt – vertrauen würde ich ihnen nicht.
Einmal kommt der Tag, und man verschließt
sich für immer.
Ich sitze hier an einem Tisch und denke an
die Freunde, die verloren sind für immer. Unwiederbringlich ist, was einst
geschah, so sehr wir uns auch bemühen. Was noch bleibt, was noch verbindet, ist
einzig die Erinnerung.
Grab deine Taschen aus. Was findest du
darin von deiner Tage Glück? Vielleicht eine Kinokarte oder ein verrotztes
Taschentuch.
Donnerstag, 3. November 2016
Rampenthalers rätselhafte Ratschläge
Fragst du dich manchmal ganz gelassen:
Bin ich denn zu fassen?
Dann rat ich dir: Zähl die Tassen
in deinem Schrank,
sonst wirst du krank.
sonst wirst du krank.
Abonnieren
Posts (Atom)